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Dies und das - von jedem was.

Hamburger Abendblatt Freitag, 28. September 2018

Lübeck Neue Landesbischöfin für die Nordkirche

:: Die Thüringer Regionalbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt ist neue Landesbischöfin der evangelischen Nordkirche. Die 54-Jährige erhielt am Donnerstagabend im ersten Wahlgang 90 Stimmen der Landessynode. Notwendig wären 79 Stimmen gewesen. Ihr Mitbewerber, der Hamburger Propst Karl-Heinrich Melzer (60), bekam 56 Stimmen. 150 der 156 Synodalen nahmen an der Abstimmung im Lübecker Dom teil. Kühnbaum-Schmidt ist Nachfolgerin von Landesbischof Gerhard Ulrich. Der 67-Jährige tritt Ende März 2019 in den Ruhestand. Kühnbaum-Schmidt wird ihr Amt voraussichtlich im April antreten.

Kurzbiografie: Kristina Kühnbaum-Schmidt stammt aus Sickte bei Braunschweig. Im Anschluß an das Studium der ev. Theologie und zweijähriger Tätigkeit als Hochschulassistentin für Neuere und Neueste Kirchengeschichte an der Kirchlichen Hochschule Berlin hat sie als Vikarin, Gemeindepfarrerin und Pfarrerin für Öffentlichkeitsarbeit in Braunschweig gearbeitet. Nach ihrer Ausbildung zur pastoralpsychologischen Beraterin und Supervisorin der Sektion Tiefenpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP/T) war sie in der Braunschweiger Landeskirche u.a. in der Seelsorgeausbildung der Vikarinnen und Vikare tätig. Die Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) wählte sie im November 2012 zur Regionalbischöfin des Propstsprengels Meiningen-Suhl. Dieses Amt übt sie seit Mai 2013 aus. Neben ihren Aufgaben in der EKM vertritt sie die Landeskirche in den Synoden der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und der Vereinigten Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Im November 2015 wurde sie in die Kirchenleitung der VELKD gewählt. Kristina Kühnbaum-Schmidt spricht regelmäßig Morgenandachten bei MDR Thüringen und auf MDR Kultur. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.


Hamburger Abendblatt Freitag, 28. September 2018

Stiftung "Das Rauhe Haus" besteht seit 185 Jahren

Hamburg:: Mit einem großen Fest hat die Ev. Stiftung "Das Rauhe Haus" am Donnerstag ihr 185-jähriges Bestehen gefeiert. 700 Gäste kamen zum Festakt unter dem Motto "Gelingen des Lebens", wie die Stiftung mitteilte. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Eckart von Hirschhausen mit dem Titel "Humor als Hilfe für ein gelingendes Leben". Anschließend wurde auf dem Stiftungsgelände in Hamburg-Horn gefeiert. Auch Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) Überbrachte einen Glückwunsch. Das Rauhe Haus gilt als Gründungsort der heutigen Diakonie der evangelischen Kirche. (epd)

Ich bringe das hier, weil ich zur Zeit daran arbeite, die nächste Posaunix-Spendenaktion zugunsten der Jugendwohngruppe des Rauhen Hause am Stellinger Nienredder vorzubereiten. Robert Hertwig 29.9.2018


Hallo Robert, ich habe gerade eine kurze Info über Facebook reinbekommen. Heinz Korupp (1936-2016) ist scheinbar gestern gestorben. Mehr Infos habe ich noch nicht. In der Anlage ein Screenshot von der Meldung. Rolf (Scherer) 30.12.2016

Das ist traurig, Rolf. Ich hatte mit ihm im August zu seinem 80. Geburtstag telefoniert. Einige Zeit danach kam er laut Christian Blümel ins Krankenhaus. Mehr weiß ich nicht. Schade, schade, aber er war die letzten Jahre nur noch ein Schatten seiner selbst. Robert  30.12.2016
Ich treffe Heinz Korupp in der ersten Hälfte der 1980er Jahre bei den Chorleitertreffen auf dem Koppelsberg. Später auch mindestens einmal bei der Norddeutschen Chorleiterwoche in Steinkimmen und in Stapelage. Er ist stets freundlich und zurückhaltend. Läßt durchblicken, daß er von Posaunenwart Johannes Oldsen nicht sonderlich geschätzt wird und scheint darunter zu leiden.  

4.6.88 100 Jahre Posaunenchor Harburg. In der Harburger City geblasen mit Arno, Georg, Mecki, Gerd, Albert, Uwe und drei Bläsern aus Osdorf. Die Spende habe ich nicht gezählt sondern so an den Harburger Chorleiter Heinz Korupp gegeben.

5.6.88 10.00 Uhr Gottesdienst in Harburg, von uns war ich allein da. Nachmittags Kreisposaunenfest.

Wir spielen mit Heinz und einigen seiner Bläser ab 1997 mehrmals in der Hamburger Innenstadt jeweils am 11. 11., dem Martinstag. Die Spenden geben wir an die OASE weiter, einer Obdachlosenselbsthilfe-Organisation, später an die Bahnhofsmission.


11.9.99 Harburg 14 bis 18.30 Uhr Proben für den 111. Geburtstag des Harburger Posaunenchores. Von uns dabei: Georg, Heidi, Wolf, Gerd. Ich spielte zu der Zeit nebenbei im Harburger Posaunenchor, der für sein anspruchsvolles Repertoire weithin bekannt ist. Ich will sehen, ob ich dabei etwas lernen kann.

18.9.99 Hauptprobe in Harburg mit Heidi, Wolf und Robert. Abends Konzert, anschließend geselliges Beisammensein.

19.9.99. 10 Uhr Gottesdienst in St. Johannes zu Harburg. Von uns dabei: Georg, Heidi, Wolf, Gerd, Robert. 15 Uhr Freiluftkonzert vor dem Harburger Rathaus mit 55 Bläsern. Von uns dabei: Georg, Heidi, Wolf, Gerd, Robert. Es gibt Mittagessen, später Kaffee und Kuchen. Ich höre danach auf, bei den Harburgern mitzuspielen, wo ich seit Ende Februar 1999 mitprobe und einige Konzerte mitspiele. Mir ist die Fahrerei von Schnelsen nach Eißendorf zuviel, der Umgangston ist dort so, dass er mir nicht gefällt. Der Probenaufwand für die mitunter schlecht besuchten Konzerte (Braunschweig und Flensburg) ist unverhältnismäßig groß. Gelernt habe ich, daß mir die einfache Straßenmusik weitaus besser gefällt als die sinfonische Posaunenchormusik der Harburger.

In Harburg gibt es genug Platz für Straßenmusik. Umso bedauerlicher ist, dass Heinz das nicht nutzt.


Nachdem ich bei den Harburgern aufhörte, bat mich Heinz gelegentlich um Notenanfertigungen für seine Bläser. Da war zunächst ein Stück von Magdalene  Schauß-Flake, ein Konzert für Posaunenchor mit Schlagwerk. Später kamen noch andere Sachen hinzu, bis mir die Zusammenarbeit dann doch zu zeitaufwendig wurde. Heinz war mir auch zu pingelig und reichlich anstrengend. Ich bin so manches Jahr zu seinen Adventskonzerten gefahren und habe mich an seiner sinfonischen Posaunenchormusik erfreut. Sowas hätte ich nie zustande gekriegt. Aber meine Sache ist das ja auch nicht.

Posaunix macht von Anfang an Musik auf der Straße. Wir halten es, wie weiland Johannes Kuhlo, der Vielverfehmte.    

Das ist nicht typisch für heutige Posaunenchormusiker. Die spielen in der Kirche in Gottesdiensten, nehmen teil an kirchlichen Veranstaltungen und geben ein, zwei Konzerte im Jahr. Sie spielen bei Veranstaltungen im Rahmen des Bezirks oder der Posaunenmission. Es gibt sogar bundesweite Treffen, wie zum Beispiel Anfang Juni 2016 in Dresden mit über fünfzehn Tausend Teilnehmern. Auch auf Kirchentagen kann man immer wieder größere Ansammlungen von Blechbläsern sehen und vor allem hören. Ebenso in Ulm und um Ulm herum.


Kurt Puls (71) will nicht länger Landesobmann der Posaunenmission Hamburg - Schleswig-Holstein sein. Am 22. 5. 2016 wird er entpflichtet. Seine Stelle übernimmt Jan Petersen (47) aus Joldelund, Kreis Nordfriesland. Viel Glück, Herr Petersen!


Aus den drei Bezirken Alt-Hamburg, Harburg und dem Hamburger Teil von Stormarn mit insgesamt 34 Chören ist der neue Bezirk Hamburg-Ost geworden. Die Leitung wurde am 5. 4. 2016 Friedhelm Nolte (68), Pastor im Ruhestand, übertragen. Viel Glück, lieber Friedhelm!

Ein wenig länger gibt es den Bezirk Hamburg-West - Südholstein mit 17 Chören, dessen Leitung in den Händen von Andreas Harder liegt und zu dem Posaunix gehört. Weil wir unablässig auf der Straße zu tun haben, bleibt uns kaum Zeit, um an Veranstaltungen unseres Bezirks teilzunehmen.


Im aktuellen Posaunenchormagazin 2.16 lese ich vom Tod Hans-Ulrich Schäfers. Ihn lernte ich ihn Anfang der neunziger Jahre auf einer Norddeutschen Chorleiterwoche in Steinkimmen kennen. Er spielte mit mir im Bass, er auf einer F-Tuba, ich auf meiner King 8B. Wir hatten beide außerdem ein Kuhlohorn dabei. Horst Karl Hessel war mit seiner Frau auch dort und sehr viele Bläser aus der ehemaligen DDR. Seine langen Zottelhaare hatte HUS auch 2014, als ich auf dem Hessenkopf war. Und ein seltsames Kichern. Im Anhang befindet sich ein wenig Hintergrundinformation. KLICK 


Vom 3. bis 5. Juni 2016 fand in Dresden der 2. Deutsche Evangelische Posaunentag statt. In der öffentlichen Wahrnehmung war davon hier in Hamburg nichts zu spüren.


Am 11. Juni 2016 spielten wir nach langer Zeit wieder in Eidelstedt. Das hat uns gut gefallen. Es ist immer wieder beglückend zu sehen, wie gern Passanten stehen bleiben und uns zuhören. Es wäre schön, wenn ein paar mehr Posaunenchöre so etwas täten. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.
16. 6.2018 Unsere Bläsergruppe wird immer kleiner. Die Leute werden alt, sie werden krank und es kommen keine neuen Bläser hinzu. Da kann man froh sein, wenn man alle vier Stimmen besetzen kann.