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Dies und das - von jedem was.

Hamburger Abendblatt, Wochenende 27./28. Juni 2020 Hamburgteil:: Deutlich mehr Austritte aus katholischer Kirche Hamburg:: Im Erzbistum Hamburg leben immer weniger Katholiken. Die Zahl der katholischen Christen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 8000 auf 390.533, teilte das Erzbistum mit. Auch die Zahl der Kirchenaustritte sei gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen: 2019 traten 8360 Katholiken aus ihrer Kirche aus. 2018 waren es 7014. Leicht gesunken ist im Jahr 2019 die Zahl der Taufen auf 1903 (2018: 2080). dpa

Hamburger Abendblatt, Wochenende 27./28. Juni 2020 Hamburg und der Norden:: Nordkirche rechnet mit deutlich weniger Einnahmen HAMBURG:: Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) rechnet aufgrund der Corona-Pandemie für 2020 mit erheblichen Ausfällen bei den Kirchensteuereinnahmen. Laut aktueller Schätzung geht die Nordkirche für 2020 von Kirchensteuereinnahmen in Höhe von 470 Millionen Euro aus. Das wären 12m3 Prozent weniger als erwartet. Da die Höhe der Kirchensteuer anhand der Lohn- und Einkommenssteuer berechnet wir, sind die staatlichen Steuerschätzung Grundlage auch für die Schätzung zur Kirchensteuer.

Die Landeskirche hat bereits auf die erwarteten Mindereinnahmen reagiert. Eine "Task Force Finanzen" überprüft die finanzielle Lage der Landeskirche und entwickelt Handlungsempfehlungen. Für die landeskirchliche Leitung und Verwaltung gelten Sperren für die Besetzung frei werdender Personalstellen und für die Beförderungen. Bei der Haushaltsplanung 2021 wird es Restriktionen für die Besetzung landeskirchlicher Stellen und für landeskirchliche Investitionsvorhaben geben. Auch die 13 Kirchenkreise mit rund 1000 Kirchengemeinden der Nordkirche stellen sich auf die erwarteten Einnahmeausfälle ein.  Mit der eigenständigen Etatverantwortung und -verwaltung auf den jeweiligen Ebenen der Nordkirche ist zugleich auch die Verpflichtung verbunden, Vorsorge zu treffe, etwa für einen möglichen Rückgang der Finanzen.

Als Folge der durch die Pandemie bedingten Rezession erwartet die Nordkirche für 2021 ebenfalls geringere Kirchensteuereinnahmen. Ein Ausschuss der Kirchenleitung entwickelt derzeit einen Handungsrahmen mit dem Ziel, vor diesem Hintergrund einen ausgeglichenen Etat für 2001 aufzustellen. HA


Hamburger Abendblatt, Wochenende 27./28. Juni 2020:: Mehr als 540.000 Menschen treten aus Kirchen aus. Missbrauchsskandale könnten eine der Ursachen für den weiteren Aderlass sein BONN:: Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben im vergangenen Jahr erstmals insgesamt mehr als 500.000 Mitglieder durch Austritt verloren. Das wurde am Freitag in Bonn und Hannover mitgeteilt. In den 27 katholischen Bistümern verließen 272.771 Menschen ihre Kirche - so viele wie nie zuvor. Das waren 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt gehörten 2019 22,6 Millionen Menschen der katholischen Kirche in Deutschland an. Damit machen Katholiken 27,2 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.

Den evangelischen Kirchen kehrten etwa 270.000 Menschen den Rücken - rund 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit gehören 20,7 Millionen Menschen einer der 20 Gliedkirchen der EKD an. Das sin knapp 25 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der kirchlichen Bestattungen lag bei beiden großen Kirchen deutlich über der Zahl der Taufen, Eintritte und Wiederaufnahmen. Ob der Missbrauchsskandal eine zentrale Ursache der neuen Austrittwelle ist, liegt nahe, bleibt aber ungewiss, weil die evangelische Kirche gleichhohe Austrittszahlen verzeichnet, jedoch in der Öffentlichkeit weit weniger mit Missbrauchsfällen in Verbindung gebracht wird.

Im September 2018 hatten die katholischen Bischöfe eine Studie veröffentlicht, die das Ausmaß sexuellen Missbrauchs zwischen 1946 und 2014 untersuchte. Darin fanden sich Hinweise auf bundesweit 3677 Betroffene sexueller Übergriffe durch rund 1670 beschuldigt Priester, Diakone und Ordensleute.

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, zeigte sich besorgt über die Entwicklung: "Die Kirchenaustrittszahl zeigt, dass die Entfremdung zwischen Kirchenmitgliedern und einem Glaubensleben in der kirchlichen Gemeinschaft noch stärker geworden ist. KNA


Hamburger Abendblatt, Mittwoch, 13. November 2019 Aus fünf Standorten wird einer im neuen Haus der Kirche NIENDORF:: Die großen Lampen schwebten wie Heiligenscheine im Synodensaal über der Festgemeinde, die das neue Haus der Kirche in Niendorf jetzt feierlich einweihte, Der Blick durch die fußbodentiefen Fenster des Saals geht in den Innenhof, dort ist ein Baum gepflanzt - er bildet den Mittelpunkt des rund 7700 Quadratmeter großes Gebäudes an der Max-Zelck-Straße. Nachdem der Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg West / Südholstein zuletzt auf fünf Standorte verteilt war, gibt es nun einen zentralen Ort für die rund 200 Mitarbeiter - die meisten gehören zur Kirchenkreisverwaltung und den drei Pröpsten. Zudem sind nun dort die Geschäftsstelle des Diakonischen Werks, das Kita-Werk sowie die Bauabteilung und der Bereich Bildung von Hamburg West / Südholstein untergebracht. "Ich hoffe, es wird ein Kraftzentrum für gesellschaftliches Engagement", sagte Dietrich Wersich (CDU), Vizepräsident der Hamburgischen Bürgerschaft, bei der Eröffnung. Es ist in jedem Fall ein markantes Bauwerk, das mit seinen scharfen Kanten, dem Sichtbeton und der Holzfassade von Weitem auf der Friedrich-Ebert-Straße zu sehen ist. Die Architekten "me di um" verstehen es als eine Art Dorf mit Marktplatz, einer Kapelle, einem Rathaus (Synodenraum) und einer Kneipe (Kantine), "Doch nicht Beton, nicht Stahl oder Glas machen das eigentliche Gebäude aus, sondern die zusammengefügten Menschen", sagte Propst Karl-Heinrich Melzer. tes


Am 23. August 2019 habe ich 75. Geburtstag. Von Wolf Schenke kommt dieser ganz besondere Glückwunsch, über den ich mich sehr gefreut habe,

E-Mail von Wolf Schenke Betr.: 75 Glückwünsche am 23.August 2019 17:41

Lieber Robert,

herzliche Glückwünsche zu Deinem Geburtstag. Wir wünschen Dir alles Gute, viel Gesundheit, Glück und noch viele gemeinsame Stunden mit Posaunix.

Ich möchte mich auf diesem Weg mal bei Dir besonders für Deine Geduld und immerwährende Schaffensfreude für die Posaunixproben bedanken. Du bist wirklich ein begnadeter Chorleiter. Ich habe in den vielen Jahren immer das Gefühl bekommen, dass jeder von uns für Dich wichtig ist und Du die Musik zu uns in die Herzen trägst. Das ist ein großes Geschenk, vielen Dank. Mein Leben hat sich durch Deine Musik stark verändert; und das schon seit über 30 Jahren!

Lieber Robert, ich wünsche Dir und uns noch eine lange musikalische Zukunft bei Proben und Auftritten solange der Atem es zulässt.

Alles Liebe Wolf und Nanni


10.5.2019 heute Morgen um 07.15 Uhr erreicht mich diese traurige Nachricht von Hildegard Rauch: Christian Blümel ist am 26. April mit seinem Auto gegen einen Baum gedonnert und gestorben. Die Beerdigung findet am 20. Mai um 13 Uhr auf dem Friedhof Kassel - Harleshausen statt, die Trauerfeier ist in der Friedhofskapelle in der Wegmannstraße. Frau Rauch ist Christians Lebengefährtin. - Ich kenne Christian, geb. am 21.5.1953, schon etliche Jahre und hatte ein recht gutes Verhältnis zu ihm. Er war Musiklehrer in Münster, leitete dort eine Bläsergruppe und brachte in den 1980er Jahren eine musikhistorische Heftreihe über die Bläserkunst der Renaissance heraus. Ich traf ihn Ende der 80er Jahre in Stapelage bei einer Schulungswoche. Er fand meine Bemühungen, die Laienbläserei auf ein allgemein leistbares Niveau zu bringen, unterstützenswert.  Er machte vor einiger Zeit eine Probe bei uns mit. Er war aber auch ein kritischer Geist und mancher Kirchenmensch hatte Mühe, sich seiner Ansprüche zu erwehren. - Das Foto zeigt Christian, rechts, als er bei mir im Dezember 2009 den Bestand meiner Bläserfreude Trompete-in-B-Bücher abholte.

Am 10. Mai schreibt Friedhelm Nolte: Lieber Robert! Vielen Dank für Deine Mail, auch wenn sie eine traurige Nachricht übermittelt. Ja wir hatten einen guten Workshop mit Christian Blümel. Sein Unfalltod erschreckt mich sehr, kann es kaum fassen. Woher hast Du die Nachricht und weißt Du Genaueres?  Liebe Grüße Friedhelm. :: Und Martin Deyhle vom Posaunenchor Uetersen schreibt am 15. Mai: Lieber Robert, eben von einer 10tägigen Reise zurückgekehrt, finde ich in Deinem Posaunix-Blog die schlimme Nachricht vom plötzlichen Tod Christian Blümels und bin tief erschüttert. Ich habe Christian zwar nie persönlich kennengelernt, aber mit ihm seit den 1980ern korrespondiert und telefoniert - er sammelte damals unsere Posaunentagsheft-Ausgaben. Erst am 2. Februar war er in Hamburg zu einem Lehrgang für Piccolotrompetenbläser, zu dem ihn die Posaunenmission als Fachmann eingeladen hatte. Ich kann es noch nicht fassen, dass seine Trompete jetzt auf immer verstummt sein soll! In tiefer Trauer Martin Deyhle

und hier ist eine Aufnahme von Christ ist erstanden, gespielt von Christian Blümel Klick


Hamburger Abendblatt Freitag, 28. September 2018

Lübeck Neue Landesbischöfin für die Nordkirche

:: Die Thüringer Regionalbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt ist neue Landesbischöfin der evangelischen Nordkirche. Die 54-Jährige erhielt am Donnerstagabend im ersten Wahlgang 90 Stimmen der Landessynode. Notwendig wären 79 Stimmen gewesen. Ihr Mitbewerber, der Hamburger Propst Karl-Heinrich Melzer (60), bekam 56 Stimmen. 150 der 156 Synodalen nahmen an der Abstimmung im Lübecker Dom teil. Kühnbaum-Schmidt ist Nachfolgerin von Landesbischof Gerhard Ulrich. Der 67-Jährige tritt Ende März 2019 in den Ruhestand. Kühnbaum-Schmidt wird ihr Amt voraussichtlich im April antreten.

Kurzbiografie: Kristina Kühnbaum-Schmidt stammt aus Sickte bei Braunschweig. Im Anschluß an das Studium der ev. Theologie und zweijähriger Tätigkeit als Hochschulassistentin für Neuere und Neueste Kirchengeschichte an der Kirchlichen Hochschule Berlin hat sie als Vikarin, Gemeindepfarrerin und Pfarrerin für Öffentlichkeitsarbeit in Braunschweig gearbeitet. Nach ihrer Ausbildung zur pastoralpsychologischen Beraterin und Supervisorin der Sektion Tiefenpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP/T) war sie in der Braunschweiger Landeskirche u.a. in der Seelsorgeausbildung der Vikarinnen und Vikare tätig. Die Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) wählte sie im November 2012 zur Regionalbischöfin des Propstsprengels Meiningen-Suhl. Dieses Amt übt sie seit Mai 2013 aus. Neben ihren Aufgaben in der EKM vertritt sie die Landeskirche in den Synoden der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und der Vereinigten Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Im November 2015 wurde sie in die Kirchenleitung der VELKD gewählt. Kristina Kühnbaum-Schmidt spricht regelmäßig Morgenandachten bei MDR Thüringen und auf MDR Kultur. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.


Hamburger Abendblatt Freitag, 28. September 2018

Stiftung "Das Rauhe Haus" besteht seit 185 Jahren

Hamburg:: Mit einem großen Fest hat die Ev. Stiftung "Das Rauhe Haus" am Donnerstag ihr 185-jähriges Bestehen gefeiert. 700 Gäste kamen zum Festakt unter dem Motto "Gelingen des Lebens", wie die Stiftung mitteilte. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Eckart von Hirschhausen mit dem Titel "Humor als Hilfe für ein gelingendes Leben". Anschließend wurde auf dem Stiftungsgelände in Hamburg-Horn gefeiert. Auch Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) Überbrachte einen Glückwunsch. Das Rauhe Haus gilt als Gründungsort der heutigen Diakonie der evangelischen Kirche. (epd)

Ich bringe das hier, weil ich zur Zeit daran arbeite, die nächste Posaunix-Spendenaktion zugunsten der Jugendwohngruppe des Rauhen Hause am Stellinger Nienredder vorzubereiten. Robert Hertwig 29.9.2018


Hallo Robert, ich habe gerade eine kurze Info über Facebook reinbekommen. Heinz Korupp (1936-2016) ist scheinbar gestern gestorben. Mehr Infos habe ich noch nicht. In der Anlage ein Screenshot von der Meldung. Rolf (Scherer) 30.12.2016

Das ist traurig, Rolf. Ich hatte mit ihm im August zu seinem 80. Geburtstag telefoniert. Einige Zeit danach kam er laut Christian Blümel ins Krankenhaus. Mehr weiß ich nicht. Schade, schade, aber er war die letzten Jahre nur noch ein Schatten seiner selbst. Robert  30.12.2016
Ich treffe Heinz Korupp in der ersten Hälfte der 1980er Jahre bei den Chorleitertreffen auf dem Koppelsberg. Später auch mindestens einmal bei der Norddeutschen Chorleiterwoche in Steinkimmen und in Stapelage. Er ist stets freundlich und zurückhaltend. Läßt durchblicken, daß er von Posaunenwart Johannes Oldsen nicht sonderlich geschätzt wird und scheint darunter zu leiden.  

4.6.88 100 Jahre Posaunenchor Harburg. In der Harburger City geblasen mit Arno, Georg, Mecki, Gerd, Albert, Uwe und drei Bläsern aus Osdorf. Die Spende habe ich nicht gezählt sondern so an den Harburger Chorleiter Heinz Korupp gegeben.

5.6.88 10.00 Uhr Gottesdienst in Harburg, von uns war ich allein da. Nachmittags Kreisposaunenfest.

Wir spielen mit Heinz und einigen seiner Bläser ab 1997 mehrmals in der Hamburger Innenstadt jeweils am 11. 11., dem Martinstag. Die Spenden geben wir an die OASE weiter, einer Obdachlosenselbsthilfe-Organisation, später an die Bahnhofsmission.


11.9.99 Harburg 14 bis 18.30 Uhr Proben für den 111. Geburtstag des Harburger Posaunenchores. Von uns dabei: Georg, Heidi, Wolf, Gerd. Ich spielte zu der Zeit nebenbei im Harburger Posaunenchor, der für sein anspruchsvolles Repertoire weithin bekannt ist. Ich will sehen, ob ich dabei etwas lernen kann.

18.9.99 Hauptprobe in Harburg mit Heidi, Wolf und Robert. Abends Konzert, anschließend geselliges Beisammensein.

19.9.99. 10 Uhr Gottesdienst in St. Johannes zu Harburg. Von uns dabei: Georg, Heidi, Wolf, Gerd, Robert. 15 Uhr Freiluftkonzert vor dem Harburger Rathaus mit 55 Bläsern. Von uns dabei: Georg, Heidi, Wolf, Gerd, Robert. Es gibt Mittagessen, später Kaffee und Kuchen. Ich höre danach auf, bei den Harburgern mitzuspielen, wo ich seit Ende Februar 1999 mitprobe und einige Konzerte mitspiele. Mir ist die Fahrerei von Schnelsen nach Eißendorf zuviel, der Umgangston ist dort so, dass er mir nicht gefällt. Der Probenaufwand für die mitunter schlecht besuchten Konzerte (Braunschweig und Flensburg) ist unverhältnismäßig groß. Gelernt habe ich, daß mir die einfache Straßenmusik weitaus besser gefällt als die sinfonische Posaunenchormusik der Harburger.

In Harburg gibt es genug Platz für Straßenmusik. Umso bedauerlicher ist, dass Heinz das nicht nutzt.


Nachdem ich bei den Harburgern aufhörte, bat mich Heinz gelegentlich um Notenanfertigungen für seine Bläser. Da war zunächst ein Stück von Magdalene  Schauß-Flake, ein Konzert für Posaunenchor mit Schlagwerk. Später kamen noch andere Sachen hinzu, bis mir die Zusammenarbeit dann doch zu zeitaufwendig wurde. Heinz war mir auch zu pingelig und reichlich anstrengend. Ich bin so manches Jahr zu seinen Adventskonzerten gefahren und habe mich an seiner sinfonischen Posaunenchormusik erfreut. Sowas hätte ich nie zustande gekriegt. Aber meine Sache ist das ja auch nicht.

Posaunix macht von Anfang an Musik auf der Straße. Wir halten es, wie weiland Johannes Kuhlo, der Vielverfehmte.    

Das ist nicht typisch für heutige Posaunenchormusiker. Die spielen in der Kirche in Gottesdiensten, nehmen teil an kirchlichen Veranstaltungen und geben ein, zwei Konzerte im Jahr. Sie spielen bei Veranstaltungen im Rahmen des Bezirks oder der Posaunenmission. Es gibt sogar bundesweite Treffen, wie zum Beispiel Anfang Juni 2016 in Dresden mit über fünfzehn Tausend Teilnehmern. Auch auf Kirchentagen kann man immer wieder größere Ansammlungen von Blechbläsern sehen und vor allem hören. Ebenso in Ulm und um Ulm herum.


Kurt Puls (71) will nicht länger Landesobmann der Posaunenmission Hamburg - Schleswig-Holstein sein. Am 22. 5. 2016 wird er entpflichtet. Seine Stelle übernimmt Jan Petersen (47) aus Joldelund, Kreis Nordfriesland. Viel Glück, Herr Petersen!


Aus den drei Bezirken Alt-Hamburg, Harburg und dem Hamburger Teil von Stormarn mit insgesamt 34 Chören ist der neue Bezirk Hamburg-Ost geworden. Die Leitung wurde am 5. 4. 2016 Friedhelm Nolte (68), Pastor im Ruhestand, übertragen. Viel Glück, lieber Friedhelm!

Ein wenig länger gibt es den Bezirk Hamburg-West - Südholstein mit 17 Chören, dessen Leitung in den Händen von Andreas Harder liegt und zu dem Posaunix gehört. Weil wir unablässig auf der Straße zu tun haben, bleibt uns kaum Zeit, um an Veranstaltungen unseres Bezirks teilzunehmen.


Im aktuellen Posaunenchormagazin 2.16 lese ich vom Tod Hans-Ulrich Schäfers. Ihn lernte ich ihn Anfang der neunziger Jahre auf einer Norddeutschen Chorleiterwoche in Steinkimmen kennen. Er spielte mit mir im Bass, er auf einer F-Tuba, ich auf meiner King 8B. Wir hatten beide außerdem ein Kuhlohorn dabei. Horst Karl Hessel war mit seiner Frau auch dort und sehr viele Bläser aus der ehemaligen DDR. Seine langen Zottelhaare hatte HUS auch 2014, als ich auf dem Hessenkopf war. Und ein seltsames Kichern. Im Anhang befindet sich ein wenig Hintergrundinformation. KLICK 


Vom 3. bis 5. Juni 2016 fand in Dresden der 2. Deutsche Evangelische Posaunentag statt. In der öffentlichen Wahrnehmung war davon hier in Hamburg nichts zu spüren.


Am 11. Juni 2016 spielten wir nach langer Zeit wieder in Eidelstedt. Das hat uns gut gefallen. Es ist immer wieder beglückend zu sehen, wie gern Passanten stehen bleiben und uns zuhören. Es wäre schön, wenn ein paar mehr Posaunenchöre so etwas täten. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.
16. 6.2018 Unsere Bläsergruppe wird immer kleiner. Die Leute werden alt, sie werden krank und es kommen keine neuen Bläser hinzu. Da kann man froh sein, wenn man alle vier Stimmen besetzen kann.